Sonntag, 16. Dezember 2007

Hallöchen,

da bin ich wieder zurück aus Belfast. Total müde, aber doch total happy. Es war echt ein schönes Wochenende. Unsere Truppe (unsere lieben Spanierinnen, Carmen, Ruwen und ich) war total unkompliziert und zu fünft haben wir uns alle sehr gut verstanden.
Unser Hostel war zwar schon etwas gewöhnungsbedürftig da wir in einem 10er Zimmer geschlafen haben, aber dafür war es günstig, so dass man mehr Geld für die Ausflüge und fürs Shoppen ausgeben konnte. Und Ruwen war auch mit uns 4 Mädels ganz gnädig, wenn es darum ging in den nächsten Klamottenladen zu gehen... :-)

Unser Programm:

Freitag:
Freitag abend sind wir erst in Belfast angekommen. Da hat es uns dann gleich auf den Weihnachtsmarkt verschlagen. War total toll, weil Dublin leider so etwas nicht zu bieten hat.
Und Belfast mit seihner Weihnachtsbeleuchtung war einfach grandios...



Samstag:
Wir haben gleich mit dem für mich spannendsten Programmpunkt begonnen. Eine Black Taxitour führte uns mit einem Fahrer durch die protestantischen und katholischen Stadtteile und ein sehr netter Ire erzählte uns über den Nordirlandkonflikt. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zwar darüber Bescheid wusste, aber nicht gedacht hätte, dass das Thema noch so brisant war. Beide Stadtteile leben zwar im momentanen Miteinander, sind aber auch mit riesigen Mauern umgeben und Schleusen, die am abend geschlossen werden und dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Da wurde es einem schon unheimlich dabei...

Die protestantische Seite:
Graffitis von der protestantischen Seite, die zu England gehören wollen.
Die Bilder hängen in einer ganz normalen Arbeitersiedlung, in der als wir da waren überall auch Kinder gespielt haben.

Die katholische Seite:

Die katholische Seite, die lieber zu Irland gehören möchte. Abgegrenzt von einer hohen Mauer und Zaun, die bestimmt 10 m hoch war.

... und die sich durch die hohen Mauern wie in Palästina fühlt.....
Sonntag:
Heute sind wir zu Antrim Küste gefahren und sind 2 1/2 Stunden an den Klippen entlang gelaufen. Das war auch ganz schön. Leider, typisch eigentlich, ist genau dann dieKamera ausgefallen, als ich mitten auf den Klippen stand und beeindruckende Fotos von den Wellen machen wollte. Darum kann ich leider da nicht so viel bieten, wird aber nachgereicht, da Carmen von uns allen gezwungen wurde ganz viele Fotos zu machen. Irgendwann hat es aber auch gereicht, da das Wetter eisig war und alle durchgefroren war.


Marina und Georgina: Wie immer am Frieren. Ist einfach nicht deren Wetter hier! :-)

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